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Mittwoch, 22. November 2006

Hitman 2

Hitman 2 ist ein Fragwürdiges Spiel. Man spielt einen geläuterten Berufskiller, der nur wieder anfängt professionell Menschen umzubringen, um seinen neuen Mentor Pater Vitorio zu retten.


Ansonsten ist das Spiel sehr durchdacht. Am Anfang jeder Mission gibt es ein ausführliches Briefing in dem man eine Beschreibung der örtlichen Begebenheiten und der Opfer bekommt. In der Mission hat man dann alle Freiheiten, letztendlich könnte man sich auch in Ego-Shooter Manier (zumindest auf leichtem Schwierigkeitsgrad) durchballern. Aber der Spaß kommt natürlich erst, wenn man am Ende ein cooles Rating zum angeben hat. Dafür darf dann allerdings niemand außer dem Opfer getötet werden und kein Alarm ausgelöst werden. Da man nur eine begrenzte Zahl an Speicherständen pro Mission bekommt, kann man auch nicht das gute alte speichern ein Schritt speichern Spiel betreiben. Ohne eine gute Planung läuft also nichts. Um die Missionen zu schaffen kann man schleichen, sich verkleiden, ballern, Bomben legen, vergiften und noch vieles mehr. Die Orte und Umgebungen sind sehr Abwechslungsreich. Von verschneiten Bergen in Japan bis zu sonnigen Wüsten ist alles dabei. Die Story, die das ganze zusammenhält, wird zwar durch die hervorragende deutsche Sprachausgabe, stimmungsvoll präsentiert, (für den Hitman Codename 47 z.B. die Synchronstimme von Wesley Snipes ) bleibt aber eher schmückendes Beiwerk. Auch ein zwei Missionen fallen im Vergleich etwas ab und wirken als wollte man noch schnell ein paar mehr in Spiel einbauen um den Umfang zu steigern. Solche Missionen sind aber eher die Ausnahme. Jeder der sich nicht an der Tatsache stört einen Berufskiller zu verkörpern und ein etwas actionreicheres Schleichspiel sucht kann bedenkenlos zuschlagen, denn Präsentation und Spielwitz sind oberstes Niveau.

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