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Samstag, 2. Februar 2008

Project Gotham Racing 3



PGR 3 ist ein wirklich gelungenes Rennspiel. Es gibt jede Menge Fahrzeugmodelle, die Grafik ist schlichtweg fantastisch und der Karrieremodus ist schön abwechslungseich. Alleinstellungsmerkmale sind das KUDOS Punktesystem, das Fahrverhalten und die Art der Wettbewerbe. Alle drei Punkte zusammen vermitteln ein Spielgefühl wie es kein anderes Rennspiel bietet. Für gelungenes Rennen fahren erhält man Kudospunkte. Wenn man z.B. ein Auto überholt, im Windschatten fährt, durch die Kurve slidet etc., dabei verkommt das Spiel nicht zu einer Funsportmäßigen Trickorgie. Denn führ Fahrfehler bekommt man die Punkte auch wieder abgezogen, also muss man schon voll konzentriert und möglichst fehlerfrei fahren. Das Fahrverhalten bietet dabei eine nahezu perfekte Mischung aus Realismus und Arcade. Man muss über die Schultertasten sehr diffizil Gas geben und bremsen, um sein Auto sicher um die Kurse zu bringen. Dennoch kommt man sehr schnell mit der Steuerung zurecht und tastet sich immer schneller an die Bremspunkte der Kurven heran. Die Wettbewerbe tragen dem KUDOS System Rechnung. Beim Slalomfahren muss man z.B. schnell durch die Tore fahren um Kombos hinzulegen und so den Multiplikator zu erhöhen. Beim Fahrzeuge überholen muss man unter Zeitdruck eine bestimmte Anzahl an Autos überholen. Natürlich gibt es auch klassische Rundenrennen. Die Motivation des Spiels besteht in der Sammellust und der schlichten Freude am Fahren. Alle gekauften Autos werden in nach und nach in freispielbaren freiluft Garagen untergebracht, die man dann aus der Ego-Perspektive durchwandern kann, als Autofan kann man nicht lang genug seine Schätze bewundern. Di e Freude am Fahren resultiert aus der einfachen und dennoch fordernden Steuerung. Wenn man die geschwungenen Kurven perfekt trifft und dann den Gegner ausbremst dann macht das einfach mehr Spaß als bei anderen Rennspielen. Für mich bietet die PGR Reihe die bisher einzig gelungene Mischung aus Simulation und Arcade.

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