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Sonntag, 11. Januar 2009

Transformers (PS2)

Ich habe diesen Beitrag zwar schon mal veröffentlicht, nun habe ich den Beitrag aber noch mal überarbeitet und auch ein Video erstellt. Daher mache ich hier noch mal eine neue Veröffentlichung, die allerdings zusätzlich zu meiner Veröffentlichung beim Lesertestschreiberclub auf Gamestar.de erscheint.

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Transformers ist ein Actiongranate der ersten Kategorie. Das Spiel bietet zwar schnellen Ballerspaß für zwischendurch, ist dabei aber sehr anspruchsvoll. Viele taktische Variationen bei der Waffenauswahl, fordernde Bosskämpfe und gigantische Levels machen Transformers zu einem absoluten PS2-Highlight.

Zu beginn eines jeden Levels, kann man sich einen von drei Transformern aussuchen. Diese unterscheiden sich in Geschwindigkeit, Angriffskraft, Verteidigung und Lebensenergie. Danach wird man auch schon am Levelanfang abgesetzt und man bekommt das erste große Plus des Spiels zu Gesicht. Man wird nämlich nicht in einem kleinen begrenzten Areal abgesetzt, sondern in einem riesigen Dschungelgebiet am Amazonas das man frei nach eigenem Gutdünken erkunden kann. Klettert man auf einen Berg kann man den ganzen Level überblicken und das ganze bei einer Detailfülle, die man der PS 2 nicht zugetraut hätte. Überall stehen detailliert dargestellte Bäume oder alte Tempelruinen, dort rauscht ein wunderbar animierter Wasserfall und schaut man in die Sonne wird man von herrlichen Lichteffekten geblendet. Plötzlich Aufpoppende Bäume oder ähnliches gibt es nur ganz selten zu sehen. Die Umgebungen sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt Dschungellandschaften, verschneite Berge und vieles mehr.

Die Aufgaben in diesen Levels sind immer die Selben, finde die im Level verstreuten Minicons und besiege am Ende einen Levelboss. Bei den Minicons handelt es sich um kleine Roboter, die sich mit dem eigenen gewählten Transformer kombiniert werden können. Vier Stück lassen sich jeweils gleichzeitig ausrüsten und werden mit den Schultertasten aktiviert. Bei der Auswahl ist man allerdings auf zwei defensive und zwei offensive Systeme festgelegt. Dadurch kommt auch eine Strategische Komponente zum tragen, denn man muss sich entscheiden ob man nun den Schweren Raketenwerfer mitnimmt oder das Scharfschützengewehr, die schwere Panzerung oder das Flugupgrade. Alleine mit dem kombinieren der Minicons kann man Stunden verbringen. Das Experimentieren mit den Minicons ist allerdings auch notwendig, da die Gegner in den Levels bei Leibe kein Kanonenfutter sind. Schwere Panzerrungen, spezial Attacken, Flugfähigkeiten und defiziele Angriffsmuster machen einem selbst auf leichtem Schwierigkeitsgrad zu schaffen. Mit einer auf den Level und die Gegner abgestimmten Waffenkombination lassen sich die Gegnermassen aber stets fachmännisch zerlegen.

Neben den Minicons kann man noch so genannte Datacons aufsammeln, diese beherbergen Freischaltbare Extras wie Konzeptzeichnungen, Fotos von Transformer Spielzeug, Screenshots und mein persönliches Highlight, originale Werbeclips in denen die Transformer der ersten Generation Kindern erklären warum man z.B. nicht wegläuft oder Jungs auch ruhig mal mit Mädchen spielen sollten. Als geübter Spieler ist man in knapp 10 Stunden das erste mal durch, danach kann man aber immer noch zurück in die Levels und vorher nicht gefundene Minicons und Datacons aufsammeln. Kritikpunkte sind für mich die dünne Storyline die nicht zum weiterspielen motivieren kann und das Ruckeln bei großen Gegnermassen. Insgesamt aber ein simples Actionfeuerwerk, das durch fordernde Spielmechanik und clevere Gegner überzeugt. Wer eine PS2 und eine schwäche für Transformers hat, der sollte sich einen Kauf ruhig mal überlegen. Ein besseres Transformersspiel gibt es bisher nicht.

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