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Dienstag, 21. Juli 2009

Toms Spieletagebuch - Dungeon Keeper 2

Da ich zur Zeit bei Dark Omen ein wenig festhänge, dieser verdammte Nekromant grillt ständig eine ganze Kompanie bevor ich ihn erwische, habe ich nebenbei weiter in Dungeon Keeper 2 vertieft. Erst als ich das Retrovideo auf der Gamestar DVD gesehen habe, ist mir überhaupt aufgefallen wie alt das Spiel schon ist. Ich habe es gespielt als ich noch in meiner Ausbildung war. Gott ist das lange her, ein gefühltes Leben steckt dazwischen. Damals habe ich nicht sehr lange gespielt. Ich fand das Konzept damals zwar schon interessant, wusste es aber nicht so sehr zu schätzen, da es noch viele andere Spiele für mich zu spielen gab.
Aber heute kann ich mich richtig auf das coole Konzept einlassen. Zumal es in der heutigen Innovationsarmut nachwievor so frisch daherkommt, dass man nicht glauben mag, dass dieser Titel schon über 10 Jahre alt ist. An der Polygonarmut so mancher Einheit und der einen oder anderen unscharfen Textur mag man das Alter noch erkennen, aber vom Stil und den Lichteffekten her ist es immer noch ein sehr schönes Spiel.
Das Grundkonzept von Dungeon Keeper ist, wie der Name schon sagt, einen eigenen Dungeon aufzubauen. Aber was wäre ein Dungeon ohne Helden, die in ihn hinabsteigen. Genau gar nichts. Als Hüter des Dungeons verkörpert man aber die böse Seite und die Helden sind der Fein den es zu besiegen gilt. Dies erreicht man mit eigenen Kreaturen die man mit seinem hübschen (also böse, dunkel und hässlich) Dungeon anlockt oder mit Hilfe von Fallen die man sich von seinen Kreaturen bauen lässt und dann geschickt im Dungeon verteilt.
Die Steuerung funktioniert dabei indirekt. Mit der Hand des Keepers schwebt man über der Spielwelt und kann seinen Arbeiterkreaturen den Imps Befehle erteilen. Sie können z.B. Gold abbauen, Leichen zum Friedhof bringen, gegnerische Felder/Räume erobern, Wände verstärken und was halt sonst noch in einem Dungeon anfällt. Haben die Imps die Rahmenbedingungen geschaffen, kann man in den freigegrabenen Höhlen Räume bauen. Als erstes einen Schlafsaal für die Kreaturen und eine Hühnerfarm damit sie nicht verhungern. Aber die Kreaturen sollen natürlich auch was zu tun haben, außerdem lockt jeder Raum auch unterschiedliche Kreaturen an. Eine Bibliothek lockt den Schwarzen Zauberer an. Er forscht in der Bibliothek nach neuen Zaubersprüchen und ist ein mächtiger Kämpfer. Die Folterkammer hingegen lockt die eiserne Jungfrau an, sie mag es auch sehr gerne wenn sie von der Hand des Keepers gezüchtigt wird. ;)
So muss man also unterschiedliche Bedingungen schaffen um die jeweiligen Kreaturen anzulocken und glücklich zum machen. Die Missionsziele in der Kampagne, um diesen immer gleichen Ablauf aufzulockern, sind schön abwechslungsreich. Mal hat man z.B. kein Portal durch das neue Kreaturen kommen. Da muss man dann gegnerische Helden im Gefängnis verhungern lassen, damit sie als Skelett wiedergeboren werden und dann für uns kämpfen. Oder man foltert sie solange in der Folterkammer, dass sie die Seite wechseln, dafür muss man sie aber zwischendurch heilen, damit sie nicht vorzeitig sterben (Hä Hä Hääää, teuflisch). Foltert man sie zu Tode, geben sie häufig auch Geheimnisse über den aktuellen Dungeon frei, wo sich z.B. Gehime Zauber befinden oder große Goldvorkommen. In wieder anderen Missionen muss dann z.B. mit wenig Baufläche auskommen oder geringen Goldvorkommen. Die Variationen sind sehr Vielfältig und motivieren langfristig. Einfach ein sehr schönes und ungewöhnliches Spiel. Genau das richtige um mal wieder eine wenig Abwechslung Spieleeinerlei zu bekommen.
Intro Dungeon Keeper 2:
Den Mauszeiger im Intro bitte ich zu entschuldigen, dass liegt an meiner Aufnahmesoftware.
Spielszenen aus Dungeon Keeper 2:
Bei mir läuft Dungeon Keeper 2 im Übrigen ohne Probleme unter Vista. Ich brauchte nicht mal den Kompatibilitätsmodus zu bemühen.

Hier könnt ihr das Spiel gebraucht kaufen:
http://www.gebrauchte-pc-spiele.de/gebrauchte-pc-spiele/dungeon-keeper-2-deutsch/#cc-m-product-6377173580



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