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Donnerstag, 20. Dezember 2012

The Darkness


In der heutigen Ausgabe von Toms Tagebuch zeige ich euch Szenen aus dem Spiel The Darkness. Kürzlich habe ich mir Teil 2 besorgt und bevor ich damit anfange, wollte ich mein Gedächtnis auffrischen bzgl. des Vorgängers. Auch wenn der zweite Teil vieles anders macht als sein Vorgänger, den ich über die Maßen schätze, gibt es eine Sache die mich neugierig auf den zwieten Teil macht. Die Tatsache, dass die Handlung eine direkte Fortsetzung des ersten Teils ist. Und die Story, seine Inszenierung und die Emotionen die sie bei mir ausgelöst hat, machen den ersten Teil zu einem besonderen Spiel und heben es wohltuend vom Shooter-Standard ab.

Anders

Dazu muss man sich ins Gedächtnis rufen, The Darkness kam unmittelbar mit einem anderen ziemlich markanten Shooter raus, der das Genre in den letzten Jahren geprägt hat, wie kaum ein Spiel zuvor. Call of Duty – Modern Warfare. In der Rückbetrachtung ein geradezu historischer Moment. Zur ungefähr gleichen Zeit, hatten Shooter-Fans die Wahl zwischen drei grundverschiedenen Ansätzen, wie das Genre der EgoShooter in den nächsten Jahren aussehen soll. Das Spiel was sich am besten verkauft, wird neue Maßstäbe setzen. Die Spieler hatten die Wahl zwischen CoD, The Darkness und Bioshock. In diesem Dreikampf zog The Darkness den Kürzeren. Ich persönlich finde das ziemlich schade, wenn auch verständlich. CoD ist einfach viel leichter zu konsumieren, als die anderen beiden Titel. Mit seiner schnellen Action, der geilen Grafik und fantischten Inszenierung reißt es einen sofort nach dem Start in seinen Bann. The Darkness hingen beginnt langsam. Sehr langsam. Das Spiel nutzt die ersten 2-3 Stunden konsequent, um seinen (Anti-) Helden Jackie Estacado aufzubauen. Man lernt Nebenfiguren kennen und bekommt ihre Beziehung zu Jackie erklärt. Die Gefecht dazwischen sind dabei noch relativ langweilig, da einem noch nicht die kompletten Darkness-Fähigkeiten zur Verfügung stehen. Auch das Level-Design wird später noch deutlich abgefahrener, da man eben nicht nur in den Straßen der Großstadt unterwegs ist. Sondern in eine andere Dimension übertritt, in der die Darkness vorherrscht und Weltkrieg gegen Dämonen tobt. Diese Abschnitte gehören zum beunruhigensten was ich je gespielt habe.

Spielgefühl

Dadurch wird es allerdings schwieriger zu spielen. Die Düsternis ist sicher nicht jedermanns Sache. Auch die langsamen eher taktischen Gefechte, sind im Vergleich zu CoD ein sehr harter Kontrast. Statt schnell zwischen den Explosionen nach vorne zu stürmen, rückt man langsam vor von Ecke zu Ecke und setzt seine kleinen Darkling-Begleiter ein um Lichtquellen zu zerstören, Gegner abzulenken oder einfach anzugreifen. Dazu gibt es auch einige Rätseleinlagen, die den Einsatz der Fähigkeiten verlangen. Spielerisch ist The Darkness daher alles Andere als ein gewöhnlicher Shooter, sondern macht vieles einfach anders. Am meisten begeistert war und bin ich allerdings von der Handlung. Sie erfüllt einfach perfekt die 3 Akte des Storytellings. Im 1. Akt lernen wir unseren Helden kennen, seine Beziehung zu seiner Umwelt und was seine Motive sind. Im 2. Akt kommt es dann zur großen Wendung, in der wir mit Jackie fühlen können und seine Motive zu unseren werden. Um im 3. Akt dann unsere (Jackies) Ziele zu erkämpfen und das große Hindernis überwinden. Das Ende des Spiels lässt einen daher sehr befriedigt zurück. Die Geschichte ist vorbei. Auch wenn es kein Happy-End gibt. Und hier soll der zweite Teil ansetzen. Ich glaube nicht, dass es im zweiten Teil ein Happy-End für Jackie geben wird, aber dass es weiter geht macht mich neugierig. Was ist mit Jackie nach Teil 1 passiert. Ich bin gespannt.

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