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Samstag, 5. Januar 2013

Toms Tagebuch – Borderland 2 #1


Junge, junge, da habe ich mir für den Start meines Spielemarathons 2013 ja gleich ein Marathonspiel ausgesucht. Borderlands 2 ist umfangreich. Hier muss man richtig lange und ausdauernd zocken um voran zu kommen. Das hatte ich ehrlich gesagt so in der Form beim Kauf nicht erwartet. Daher gibt es hier einen Zwischenbericht aus Pandora, wo ich mich in Kapitel 11 der Haupthandlung befinde.

Loot Loot Loot

Borderlands 2 - Unübsersichtliche Menüs
Den Vorgänger besitze ich zwar, ich muss allerdings zugeben, ich habe ihn nie gespielt. Daher war ich nicht wirklich auf das Spielprinzip von Borderlands 2 vorbereitet. Klar habe ich einen Shooter mit jeder Menge zufällig generierten Schusswaffen erwartet und riesiege Landschaften in denen sie zum Einsatz kommen. Aber dass die Welt derartig riesig sein würde, dass hat mich doch ziemlich überrascht. Die Weiten von Pandora scheinen geradezu endlos zu sein. Beim voranschreiten in den weitläufigen Levels werden dann immer wieder größere Gegnergruppen gespawnt, die dann den Angriff eröffnen. Was den Nachteil hat, dass man sich nicht immer an einem hohen Punkt hinstellen kann um dann mit dem Sniper-Rifle den Level zu säubern, da die Gegner ja noch nicht zu sehen sind. Was mich zu einem der nervigsten Punkte im Spiel bringt. Die Steuerung wenn es um Gegenstände geht. Überall in den Levels sind tausende von Behältern verstreut, die man immer per Tastendruck erst öffnen muss. Und will man seinen Munitionsvorrat aufrecht erhalten muss man dies auch tun. Es ist aber einfach nur eine unheimlich lästige Fummelarbeit nach jedem Gefecht erst einmal alle kleinen Behälter nach Munition abzugrasen. Es wäre viel angenehmer wenn die Gegner sie in größerer Zahl fallen lassen würden und man einfach nur drüber rennen muss. So muss man erst mal alle Schränke und Kisten öffnen und dann die Muni mit einem weiteren Tastendruck aufsammeln. Einfach nur nervig und zieht den Spielfluss wie einen Kaugummi.

Backtracking

Borderland 2 - Sniper-Action
Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm hoch. Nur sehr selten hatte ich bisher den Eindruck, ich hätte eine Waffe mit der ich alles einfach nur wegpusten könnte. Zudem wird der eigene Charakter konstant spürbar stärker. Das macht das Voranschreiten im Spiel zu einer angenehmen und spaßigen Herausforderung. Leider gehört zu diesem Stärker werden, das Erfüllen der Nebenmissionen, abseits der Haupthandlung. Diese sind zwar mit dem Borderlandstypischen Humor versehen, der seinen Witz aus den völlig durchgeknallten Charakteren im Spiel bezieht, aber leider muss man dafür auch oft in Gebiete, die man gerade erst in der Haupthandlung durchschritten hatte. Die Levels sind also schon riesig und es dauert wirklich seine Zeit um sich dort durchzuballern und dann muss man noch mal durch um die Nebenmission zu erfüllen. Und ich meine Muss. Denn man ist auf die Erfahrungspunkte angewiesen, sonst wird es einfach stellenweise zu schwierig im weiten Verlauf der Handlung. Gerade hatte ich eine Passage, wo ich ca. 4 Nebenmissionen liegen gelassen habe, weil ich endlich weiter wollte. Danach hatte ich 2 Stunden wirklich härtesten Kampf, da die nachfolgenden Hauptmissionen aufeinander aufbauten und ich mich so durch sehr starke Gegner beißen musste. Dieser Zwang zu Nebenmissionen, bei einem eh schon großen Spiel finde ich ziemlich nervig und streckt in meinen Augen das Spiel künstlich.

Spielerfahrung bis jetzt

Borderland 2 - Große Zwischengegner
Ich versteh gar nicht warum es scheinbar so viele Spieler gibt die sich auch noch durch Stunden von DLCs und möglichen Addons schießen wollen. Bei mir zeigen sich jetzt schon deutliche Verschleißerscheinungen. Auch wenn ich zugeben muss, dass der Coop-Modus sicherlich einen großen Teil dieser Monotonie wieder egalisieren würde. Aber ich berichte ja hier von der Einzelspielererfahrung und nicht vom Multiplayer-Coop. Also, weiter geht’s durch Pandora. 

Video 
 

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