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Sonntag, 8. Juni 2014

Red Faction 2 - Toms Tagebuch


Hallo Leute und willkommen zu meinem Tagebuch. In der heutigen Ausgabe habe ich mir das Spiel Red Faction 2 von Volition vorgenommen. Ein mittlerweile uralter Ego-Shooter der sowohl für PC als auch für XBOX und PS2 erschienen ist. Ich habe mir die selige PS2-Version vorgenommen und hatte eine Menge Spaß mit diesem Oldie. Und ich sage bewusst Oldie, denn ein Klassiker ist Red Faction2 wahrlich nicht. Eher der verschollene Bruder der Red Faction Reihe. Wenn man über die Reihe spricht, meint man entweder den ersten Teil, der in Deutschland indiziert ist, Gurellia mit seinen Open-World Ansatz oder den Third Person Shooter Armageddon. Gespielt hatte ich bisher alle bis auf Teil 2. In einem regelrechten Kaufrausch alter Konsolenspiele landete daher auch der zweite Red Faction Teil in meiner Sammlung.

Es ist ein Ego-Shooter   

Völlig überraschungsfrei zeigte sich das Spiel in seiner doch aus heutiger Sicht sehr plumpen Ego-Shooter Mechanik. Ballern, ballern und nochmals ballern. Dazu ein paar Fahrzeugsequenzen und Rail-Shooter-Passagen und fertig ist die Laube. Keine ständig eingestreuten Script-Ereignisse einfach nur schlauchige Levels in denen es gilt möglichst schnell vielen Gegnern die Energieleiste zu verkürzen. Wobei hier erwähnt sei, dass Red Faction 2 dankenswerter Weise den in meinen Augen besten Kompromiss bei Ego-Shootern einsetzt, nämlich eine sich nur teilweise wieder regenerierende Energieleiste mit drei Abstufungen, die bei komplettem Verlust zum Tod des Charakters führen. Was zum einen nicht das Tempo reduziert durch die ewige Suche nach Medipacks, aber auch nicht die Sterblichkeit der Spielfigur ad absurdum führt.  

KI for fun

Die Gegner-KI ist in meinen Augen das beste Element im ganzen Spiel. Die wild herumlaufenden Gegner sind einfach herrlich absurd und sind herrlich lustig anzusehen in ihrer Dämlichkeit und den bemitleidenswerten Versuchen dem Spieler Schaden zuzufügen. Sie laufen hin und her, machen einen Ausfallschritt und gehen leidlich in Deckung. Aber völlig unkoordiniert untereinander und ohne jegliche Form von Taktik oder Strategie. Wirklich ein großer Spaß, der dem Spieler ein gewisses Allmachtgefühl verleiht. Viel mehr gibt es zu dem Spiel auch schon gar nicht zu sagen. Es ist halt ein Ego-Shooter mit altertümlichen Tugenden oder Unsitten, je nach Betrachtungsweise. Ich habe ein paar Stunden wirklich Spaß mit dem Teil gehabt.   

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