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Freitag, 28. November 2014

Warhammer 40000 Fire Warrior - Toms Rückblick

Skript zum Video:


Hallo Leute und wie immer willkommen zu Toms Rückblick. Heute mit Warhammer 40K Firewarrior. Einem Spiel aus dem bekannten Universum von GamesWorkshop um einen Universen umspannenden Krieg, mit unzähligen Rassen und Geschichten. Was dieses Spiel aus der Masse an Games hervorhebt, dass man nicht wie sonst einen Space Marine spielt, sondern aus der Sicht eines Fire Warriors der Tau agiert.

Die Tau sind eine vergleichsweise junge Rasse im Warhammer Universum und sind vor allem bekannt für ihre fortschrittliche Technologie und diverse Alien-Bündnisse. Allein dadurch hebt sich der Shooter schon von anderen Spielen aus dem Warhammer Universum ab, da in der Regel immer nur die üblichen Verdächtigen, wie Space Marines oder Orks, als spielbare Rassen auftauchen. Das Echtzeitstrategiespiel Dawn of War - Dark Crusade, muss man an dieser Stelle natürlich auch noch positiv hervorheben, da man hier auch die Tau in die Schlacht führen kann. Was ich nur empfehlen kann, wenn man sich für die Einheiten der Tau interessieren sollte.

Aber zurück zu Fire Warrior. Bei dem Spiel handelt es sich um einen simplen, actionreichen Ego-Shooter für die PlayStation 2. Es gibt auch eine PC-Version, aber das Spiel ist eher ein Konsolen-Shooter. Ich habe das Spiel damals gekauft, weil mich das Warhammer Universum schon immer interessiert hatte, ohne dass ich mich aber je damit beschäftigt hätte. Tatsächlich ist Fire Warrior mein erster direkter Kontakt mit dem Universum gewesen. Später habe ich mich auch mit den Miniaturen und  dem Table-Top beschäftigt und natürlich auch die Dawn of War Spiele gezockt.

Für einen ausstehenden wie mich, war das Setting beim Spielen zu Beginn, ein bisschen undurchsichtig, da ich dem Plot nur schwer folgen konnte und wenn man die Lore hinter dem Universum nicht ein wenig kennt, dann zieht einen die Handlung auch nicht so sehr rein. Als ich den Titel für dieses Video noch mal angespielt habe, bin ich deutlich besser von der Atmosphäre gepackt worden, da ich nun auch deutlich mehr über die vorkommenden Rassen wusste.

Spielerisch hatte mich der Titel aber schon beim ersten Zocken überzeugt. Ist der Titel zu Beginn noch eine relativ einfach Ballerei durch schlauchige  Levels, wird es im weiteren Spielverlauf sehr anspruchsvoll. Man sollte sich nicht davor scheuen, den einfachen Schwierigkeitsgrad zu wählen, denn auch bei dem geht es schon richtig zur Sache. Die höheren Stufen sind wirklich nur für Masochisten.  

Durch den hohen Anspruch erreichen die Gefechte aber einen wirklich hohen Grad an Dramatik. Kämpft man am Anfang noch gegen das Imperium of Men, kämpft man später noch gegen Space Marines und Chaos Space Marines. Und letztere sind richtig harte Brocken. Sie halten unheimlich viel aus, verfügen selbst über enorme Feuerkraft und können sich auch noch in die Levels teleportieren. Man muss unheimlich aufmerksam spielen und sich vorsichtig vorantasten um am Leben zu bleiben. Da wird jedes Duell zum schweißtreibenden Erlebnis.

Die düsteren Gänge in Raumschiffen und Gebäuden fangen dabei sehr schön die Atmosphäre der Vorlage ein. Aufgelockert werden diese immer mal wieder mit hübschen und vor allem stimmungsvollen Außenarealen. Insgesamt ist Fire Warrior aus technischer Sicht kein Spitzentitel auf der PS2, gehört aber zum gehobenen Durchschnitt. Die Grafik ist flüssig, es werden viele Gegner gleichzeitig dargestellt und die Lichteffekte sind sogar Extraklasse. Farbige Laser und gleißende Blitze peppen die oft sterilen Umgebungen gehörig auf. Die Charaktermodelle sind zudem sehr gut der Vorlage nachempfunden.

Ich zumindest erinnere mich sehr gerne an mein Spielerlebnis mit Fire Warrior zurück. In nur ganz wenigen Spielen habe ich derart schweißtreibende Kämpfe aus der First-Person Perspektive ausgetragen. Zudem ist es der erste und bisher einzige Ego-Shooter im Warhammer Universum. Space Hulk zähle ich dabei nicht mit. Für Fans ist es in meinen Augen daher immer noch einen Blick wert.   

Video

   

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